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Focus
Doku 2011
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Dokumentation
2004 – Juli 2009

29.7 x 21cm, 68 Seiten

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Bildplastik & Plastikbild
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Katalog
Bildplastik & Plastikbild

23 x 21 cm, 40 Seiten

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Katalog Bilder Objekte Zeichnungen
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Ausstellungskatalog
Bilder Objekte Zeichnungen

29.7 x 21 cm, 30 Seiten

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Trailer Video Kollektion 09

Video, 1 Min. 40 Sek. 2009

 

Video Kollektion 09

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«Videomasterslave»

Video, 75 Sek. 2009

In «Videomasterslave» ist der Video-Artist in Generalunion von Produktionskräften und Aufpasser zusehen. Der Aufpasser, der strikt über die Erfüllung des Solls wacht, die Arbeiter gefangen in ihrer monotonen Autonomie. In dieser medialen Virtualität gibt es nur uniformes Funktionieren, das durch eine kurze Pause unterbrochen wird. In der Unterbrechung gehen die Arbeiter ihren bevorzugten Bedürfnisse nach: Essen, Schlafen und Rauchen. Aber diese freie Zeit schafft offensichtlicherweise keine Erholung...

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«Mr Doppelstimme»

Video, 1 Min. 41. Sek. 2008

Das Phänomen der Stimme ist mit dem Körper als Stimme-Erzeuger und dem Stimme-Träger als Speicher- und Reproduktionsmedium verknüpft. In «Mr. Doppelstimme» spricht der Redner in Personalunion einen Dialog über eine geisterhafte Erscheinung. Dabei ahmt er Stimme nach, indem ich er sich Sprachduktus, Stimmlage und Prononcierung aneignet. Dieses Verwirrspiel von Imitation, Verdopplung und Identität beschwört Fragen nach Ursache der Stimm- und Bilderzeugung: Kann Stimme in der Kausalität von Ursache und Wirkung eindeutig einem Stimme-Erzeuger zugeordnet werden? Wie verhält sich imitierte zu originalen Stimme? Wie wirken Bild und Ton zusammen?
Sript Mr. Doppelstimme (PDF)

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«ich atme»

Video, 44 Sek. 2009

In «ich atme» ist ein Maskierter zu sehen und hörbar ein pfeifendes Ein- und Ausatmen. «ich atme» spielt mit der Erwartung und Vorstellung des Betrachters: was geschieht als nächstes und wer verbirgt sich hinter der Maske? Die folgende Demaskierung enttäuscht insofern, da sie verbirgt, was sie enthüllt.

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«Play Hitchcock»

Video-Dok der Video-Performance,  8 Min.  2008

«Play Hitchcock» setzt sich mit dem Bild an sich und der unüberschaubaren Menge von Bildern auseinander. Als Grundlage der Video Performance habe ich mir «Psycho» einen der bekanntesten Thriller von Alfred Hitchcock ausgesucht. Die Filmbilder sollen das visuelle Gedächtnis des Betrachters aktivieren und gleichzeitig durch die eigene Präsenz verwirren: Realität und Filmbild werden zusammengeführt und verschoben, Identitäten vermischt und verwischt. Mit zeitgleich oder verzögert nachgespielten, persiflierten und dialogisch erweiterten oder veränderten Szenen wird zunächst Überforderung geschaffen, dann aber – gewissermassen als Nachbild – Nachdenklichkeit.
Sript Play Hitchcock (PDF) >

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«Video-Performance»

Video-Dok der Video-Performance, 7 Min.  2007

In Video Performance wird der Frage nachgegangen, was unter dem Begriff Video Performance zu verstehen ist. Bevor die Frage aber beantwortet werden kann, vertauschen sich die Aufzeichnung des Kopfes, die aufgezeichnete Stimme und der Körper in ihrer Zugehörigkeit. Die Identitäten werden durch Vermischung von Playback und der realen Präsenz der Körper ununterscheidbar. Die anfänglich gestellte Frage nach dem Begriff Video Performance wird durch die Video Performance selbst beantwortet, indem die Frage unbeantwortet bleibt.
Script Video-Performance (PDF)

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«April April»

Kurzspielfilm, Video 27 Min.  2006

Buch, Regie, Montage in Kooperation mit Daniel Buess

Inhalt: Simon kommt mit seinem Drehbuch nicht vom Fleck. Aber es gibt da noch einen zweiten Drehbuchautor: den Schauspieler Vincent. Er schenkt seiner Souffleuse ein Drehbuch, das er mal vor langer Zeit geschrieben hat. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
Darsteller: Daniel Distel, Simon Andris, Sibylle Sigrist, Michael Labres, Francesco Rizzo, Kaspar Müller
Produktion: Erhard Sigrist, Daniel Buess, FHNW/HGK Institut Kunst

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«Horror Vacui»

Video, 3 Min. 10 Sek.  2006

«Horror Vacui» beginnt damit, dass noch nicht mit Schreiben begonnen wurde. Aber vor dem Schreiben ist in diesem Fall nach dem Schreiben, da schon geschrieben werden musste, nur um festzuhalten, dass noch nicht geschrieben wird. Der Videofilm reflektiert seine eigene Entstehung, d.h. was ihm vorausgeht, und zeigt das leidenschaftliche Arbeiten (im Sinne von Leiden an der Arbeit des Schreibens) des Autors am Drehbuch. Falls ein Gesetz für das Drehbuchschreiben von Gültigkeit ist, dann dieses: eine Schreibblockade kommt selten alleine.

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«Dilemma»

Animationsfilm, Video 1 Min. 20 Sek.  2005

Wie kommt man zu einer Geschichte und wie soll die Geschichte enden, komisch oder tragisch? Im Animationsfilm «Dilemma» ist die Geschichte der Stoff selbst, d.h. die Erzählung befindet sich im Dilemma, wie sie als Erzählung auszugehen hat. Das Bild, die Off-Stimme und der Ton erzählen ihre eigene Geschichte und gehen ihre eigenen Wege, indem sie sich voneinander entfernen, sich einander annähern oder sich treffen. So geht es in «Dilemma» nicht eigentlich um eine Erzählung in einem konventionell dramaturgischen Sinne, sondern darum, was Erzählung sonst noch sein kann. Der Entscheid für oder gegen ein tragisches Ende wird suspendiert, so dass dem Rezipient die Wahl bleibt, welcher Erzählung er folgen möchte.

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«Mahlzeit»

Video, 9 Min. 11 Sek.  2006

in Kooperation mit Daniel Buess

Mit dem Essen fängt unsere Kultur an, mit dem Essen hört sie auf. Die Kunst des Essens will gelernt sein, und was hilft hierbei besser als ein detailliertes Instruktionsvideo gewissenhafter Schweizer Wissenschaftler? Die lehrfilmartige Anleitung durch das gesprochene Wort aus dem Off wird pointiert und beseelt durch eine rasche Schnitttechnik. Zwischen den Bildkombinationen und dem Kommentar entsteht eine Interferenz, die das Thema auf den unzweideutigen Begriff bringt. Schnell wird klar: hier geht es um die Wurst.

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«Erhard & Claudia»

16mm Film, Loop 2 Min. 30 Sek.  2005

in Kooperation mit Claudia Grolimund

In «Erhard&Claudia» werden die geschlechtsspezifischen Riten der Gesichtpflege, das Schminken und Rasieren, untersucht. Die Positionen vor und hinter der Kamera werden bei jedem Vorgang der Gesichtpflege gewechselt, die Riten verkehrt. Die Frau rasiert sich den imaginären Bart, der Mann pudert seine Wangen, zieht die Augenlider nach und schminkt die Lippen. Gewechselt werden aber nicht nur die geschlechtsspezifischen Riten der Gesichtspflege, sondern auch die Perspektiven in denen sie gezeigt werden. Die Kamera schaut sich dabei im Spiegel selbst beim Filmen zu.

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«I like animals»

Video, 1 Min. 49 Sek.  2004

in Kooperation mit Christian Mueller

Stofftiere sind vielleicht nur deshalb so niedlich, weil sie für uns als Übertragungsobjekte fungieren. Ausserdem sind sie pflegeleicht. Ihr Mist muss nicht weggeschaufelt, ihr Pelz muss nicht mühsam von der Haut gezogen werden, und sie wehren sich nicht, wenn man sie schlachtet. Im Video «I like animals» werden Grausamkeiten, die zum «Tod» führen, an Stofftieren vorgenommen.

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«the opportunity for a better life»

Video, 3 Min. 13 Sek.  2004

Im Video «the opportunity for a better life» schlüpft der Kunststudent für einen Tag in einen Kampfanzug, um sein Tagwerk als Avantgardist zu vollbringen. Der Künstler inszeniert sich selbst und stellt damit die Frage nach der Rolle, dem Selbstverständnis und dem Bild des Künstlers. Ist Kunst Kampf?

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«Trailer 3TV»

Video, 12 Sek.  2004

Musik von stu, dropdabomb

Im Rahmen des Projektes Metaworx Interact 04, anlässlich der Viper, wurde im Unternehmen Mitte ein Nachrichtenstudio betrieben. In Interaktion mit dem anwesenden Publikum wurden Thesen generiert und periodisch ausgestrahlt. Der «Trailer 3TV» hat die News mit den generierten Thesen eingeleitet.

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«Heisenberg»

Video ohne Ton, Loop 48 Sek.  2004

Ausgangsmaterial des Videos ist die Aufnahme einer Geste des Augenreibens, die zwanzigmal kopiert wird. Das Kopierverfahren ist so angelegt, das die Informationsübertragung mit der Erfahrung des Informationsverlusts einhergeht. Eine Videokamera filmt die gezeigte Geste ab Monitor, um die Aufnahme erneut auf Monitor auszugeben und aufzuzeichnen. Der Vorgang des Abspielens des Aufgenommenen und des Aufnehmens des Abgespielten ist eine Reproduktion des Immergleichen, die von Generation zu Generation eine zunehmende Transformation der Bildinformation erzeugt. Wird in einem solchen Transformationsprozess der Verlust an Bildinformation wettgemacht durch einen Gewinn an Erkenntnis?

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«Interferenzen»

Video-Dok der performativen Videoinstallation,  2004

Von einem Raum in einen anderen tritt man meist durch eine Tür. Die Tür als Durchgang kennt zwei Zustände, geschlossen oder offen. Sie trennt oder verbindet. Zeichnet man den benutzten Durchgangsraum und denselben auf die Wand projizierten Durchgang auf und projiziert ihn auf dieselbe Stelle, auf die man die erste Projektion geworfen hat, so interferieren die projizierten Ereignisse und der projizierte Raum mit der realen Architektur des Raumes, und die neu projizierten Ereignisse vermischen sich wiederum mit den Ereignissen, die im realen Raum stattfinden. Der Betrachter, der den Raum durch die Tür physisch durchschreitet, wird Teil der Projektionsfläche, durch die er selbst ein- und austritt.

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«Tick Tack»

Video-Dok der Videoinstallationen, 2 Min. 5 Sek.  2004

Mein Interesse gilt der Bewegung, die sich erst durch das Verhältnis von Raum und Zeit beschreiben lässt, und dessen Wahrnehmung. Aber wie ist die Relation von Zeit und Raum visuell erfahrbar? In der physikalischen Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen der Wahrnehmung der Bewegung aus der Sicht eines ruhenden Betrachters, der auf etwas Bewegtes schaut, und jenem Betrachter, der sich bewegend auf etwas Ruhendes schaut. In verschiedenen Versuchsanordnungen experimentiere ich mit dem beschriebenen Phänomen der Ununterscheidbarkeit in der Wahrnehmung, indem ich die Kamera oder die Uhr oder die Uhr und die Kamera in Schwingung versetze. Dabei übernimmt das Auge der Kamera die visuelle Wahrnehmung jenes ruhenden oder bewegten Betrachters.

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«say Yeah»

Video, 20 Sek.  2010

Rhythmisches Ohrfeigen mit animierter Zustimmung von Kindern.
Anmerkung: Der Darsteller hat sich willentlich und in vollem Bewusstsein der körperlichen Züchtigung ausgesetzt. Zusätzlich wurde vom Darsteller präventiv ein zwei wöchiges Training absolviert, um Verletzungsrisiken zu minimieren. Die dargestellte Gewalt in diesem Video ist nicht zur Nachahmung empfohlen, da sie zu physischen und psychischen Beeinträchtigungen führen kann.

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Performance über Kunst und Irrtum

Aufzeichnung vom 7.1.2011, Galerie Leewasser, Brunnen

Video-Dok, 31 Min. 15 Sek.

In „Kunst und Irrtum“ wird über Kunst reflektiert, in dem der Umgang mit Kunst befragt und in Frage gestellt wird. Aber gibt es eine Alternative zur Kunst? Und lässt sich die Frage, ob ein Werk, eine Arbeit Kunst ist, eindeutig mit ja oder nein beantworten? Eine Antwort darauf, könnte das bejahenden Kopfnicken mit den Worten: „keine Kunst“, das sich von einem Kopfschütteln mit den Worten „Kunst“ ablöst, sein. Diese Doppeldeutigkeit lässt zum einen über die Kategorisierung und zum anderen über den Begriff Kunst nachdenken. mehr...

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in the future 15 people will be famous

Video, 5 Min. 45 Sek. 2011

Im Video "in the future 15 people will be famous" werden mit Hilfe eines Beamers 15 Künstler auf den Kopf des Medienkünstlers projiziert. Durch die Überlagerung von Projiziertem und Realem entstehen verzerrte, verfremdete Portraits.
"in the future 15 people will be famous" werden Künstlerbild und Medienkünstler zusammengeführt und verschoben, Identität wird vermischt und verwischt. Die Bedeutung von Identifikation (von lat. idem: "derselbe", facere: "machen") kommt hier wörtlich zum Ausdruck. Der reale Künstler dient als Projektionsfläche der 15 Künstler und ihren Aussagen über die Kunst. Er fungiert als Übertragungsfigur unseres Künstlerbildes.
Die Arbeit befragt unsere Wahrnehmung zum Künstler, zum Künstlerbild und zur Rolle des Künstlers. Setzt die Auseinandersetzung mit Kunst und dem Künstler nicht Identifikation voraus?

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